Alle Daten weg? Nicht ganz!

Viele User waren schon einmal damit konfrontiert, dass alle Daten auf einmal weg sind. Dies ist ein Problem das meist nicht ernst genommen wird, teilweise sogar belächelt, solange bis der Computer sich nicht mehr starten lässt und die Diagnose eindeutig Datenverlust lautet. So etwas passiert aber viel schneller als von Laien vermutet. Da eine Festplatte großteils mechanisch arbeitet, ist es nur eine Frage der Zeit bis die Verschleißteile abgenutzt sind. Dann kann man nur mehr hoffen, dass ein möglichst aktuelles Backup besteht. Falls ein aktuelles Backup vorhanden ist, kann das Problem relativ schnell gelöst werden. Neue Festplatte gekauft, alte Daten überspielt, fertig. Doch leider ist dies eher die Ausnahme als die Regel. Meist existiert zwar ein Backup, dies ist aber oft veraltet und enthält nur mehr einen Bruchteil der benötigten Daten. Noch schlimmer ist es aber wenn nicht einmal mehr ein altes Backup existiert.

Das Stichwort, um den Ärger möglichst gering zu halten und wieder an die alten Daten ranzukommen, lautet in diesem Fall: Datenrettung. Mittels Datenrettung kann ein Datenverlust in vielen Fällen gänzlich ungeschehen gemacht werden. Doch ist so ein Unterfangen meist sehr teuer und sollte von einem darauf spezialisierten Unternehmen gemacht werden. Der unerfahrene User verschlimmert nämlich in den meisten Fällen die Situation erheblich. Die Folge ist, dass sogar spezialisierte Unternehmen keine Chance mehr haben.

Es ist außerdem falsch zu glauben, dass durch gute Behandlung der Hardware ein Datenverlust ausgeschlossen werden kann. Ein Defekt kann nämlich auf die unterschiedlichsten Arten zustande kommen. Hier werden von den Fachleuten der „logische“ und der „physikalische Fehler“ unterschieden.
Bei einem logischen Fehler ist die Hardware noch in Takt, es kann aber nicht mehr auf die Daten zugegriffen werden. Eine Datenrettung ist hier relativ einfach und kostengünstig.
Der physikalische Fehler erklärt sich auch von selbst, hier handelt es sich um einen Defekt der Hardware, etwa durch Abnutzung oder Überspannung.

Dieser Gastbeitrag wurde von Frau Manuela Wörther zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

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