Kritik der Internetprovider gegen Auskunftsansprüche der Musikindustrie wächst.

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft kritisiert die Musikindustrie wegen des Bestrebens, sich Rechte für Auskunftsansprüche wegen der vermuteten Urheberrechtsverletzungen von der Regierung zu erkaufen erkämpfen.
Die Kritik des eco Verbandes ist natürlich nachvollziehbar, die Internet-Nutzer sind ihre Kunden und sie haben kein Interesse, diese zu verlieren. Aber inwieweit ist so ein Auskunftsanspruch überhaupt gerechtfertigt?
Die Frage ist natürlich sehr schwierig zu beantworten, weil jede Seite sich betroffen füllt und natürlich eigene Interessen vertritt.
Einerseits, wenn der Nutzer (IP) in einer Tauschbörse erwischt wird, dann ist es schon vollkommen klar, dass jemand von der erwischten IP-Adresse eine Straftat begangen hat dazu auch stehen soll. Anderseits kann man ja nicht jedem die Rechte eines Polizisten geben, auch wenn derjenige in diesem Fall sich betroffen füllt. Er wird ja nicht im Interesse der Bürger, sondern in seinem eigenen Interesse handeln, weil dahinter meist kommerzielles Interesse steckt. Das Recht zum Auskunftsanspruch soll deswegen, meiner Meinung nach, bei einer neutralen Macht liegen, bei der Justiz. Die Gewaltteilung ist ja auch das Grundprinzip der Demokratie.

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Eine Antwort zu “Kritik der Internetprovider gegen Auskunftsansprüche der Musikindustrie wächst.”

  1. Der Warentester sagt:

    Die Musikindustrie läst nichts unversucht! Auch die Gema macht fleißig mit — bei uns in der Firma sind die schon hinter jedem Radio her…

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