RFID-Debatte
Donnerstag, 19. Oktober 2006RFID steht für Radio Frequency Identification und dient für Erkennung und Lokalisierung der Objekte über Funk.
Früher wurde diese Technik bei der Armee eingesetzt, um feindliche und eigene Truppen besser erkennen und unterscheiden zu können. Mit der Zeit bekommt diese Technik auch im zivilen Leben Einsatz, so wird ab Anfang siebziger Jahre RFID als Warensicherungssystem eingesetzt, um Diebstahl in den Läden vorzubeugen.
Mit der zunehmender Entwicklung und Verbreitung dieser Technik wächst auch die Kritik daran. Die Datenschützer äußern Bedenken, dass der Verbraucher bald nicht mehr in der Lage wird, die Information zu kontrollieren, die über RFID übertragen wird. Es besteht die Gefahr, dass RFID-Technik in eine Art „Tracking-Cookie“ der realen Welt verwandelt wird. Diese Entwicklung ist leider meiner Meinung nach, nicht zu unterbinden, da die großen Konzerne daran sehr interessiert sind, möglichst viel über die Verbraucher zu erfahren, um eigene Marketing-Strategien zu verbessern. Ich kann mir aber vorstellen, dass es in Zukunft Geräte geben wird, die ermöglichen werden, RFID-Chips zu erkennen und zu zerstören.